Einem Designer ist das aktive Eingreifen in die Welt selbstverständlich. An die Analyse komplexer Problemlagen schließt sich eine permanente Suche nach Alternativen an. Die Vorgehensweise des Designers ist daher als zukunftsorientierter Prozess zu verstehen. Design als einen endlosen Prozess aufzufassen schafft gleichzeitig die Verbindung zur nachhaltigen Entwicklung. Denn wer Dinge entwirft, die nicht dauerhaft in der Welt gebraucht werden, muss sie von vorne herein anders denken (z.B. verwertbar, kompatibel, recyclebar)
Unser Ziel ist es, Schulunterricht mit Designpraxis zu verschränken. Im Mittelpunkt unseres Projektes steht die Heranführung von Schülern an Rapid Manufacturing Technologien und deren Nutzung für nachhaltige Produktion, nachhaltigen Konsum und die Reflexion unserer Lebensformen. Daher sollen Schüler in öffentlichen „Fablabs“ Methoden des schnellen Prototypenbaus kennenlernen und im besten Fall sogar selbstständige Labore an ihren Schulen einrichten, die aktives Eingreifen in die Produktion ermöglichen.