Sleipnir

“Was mich nervt”:

1.Mathematik

Mich nervt manchmal einfach das Fach Mathematik. Es gibt einfach Fächer, die einem zusagen und die man einfach versteht, aber für mich ist Mathe definitiv keines davon.

2. Frühes Aufstehen

Frühes Aufstehen

Frühes Aufstehen

Dieses “Problem” kennt fast jeder Schüler: In der Woche muss man früh aufstehen, um rechtzeitig mit allen  Vorbereitungen für den bevorstehenden Schultag fertig zu werden. Durch dieses frühe Aufstehen ist man außerdem insofern eingeschränkt, als dass man um genügend Schlaf zu bekommen entsprechend früh am vorigen Abend ins Bett muss, obwohl man lieber weiterhin wach bleiben würde.

“Design als Sprache”:

Hier war es unsere Aufgabe, die Bewegung, mit der man eine alltäglichen Gegenstandverwendet, zu verändern. Ich bekam die Armbanduhr von “MoMo” und überlegte mir, in wie fern man die Uhr anders konstruieren müsste, damit sich der Gebrauch bzw. die Bewegung, mit der von der Uhr abgelesen wird, verändert.

Uhr mit schwarzem Ziffernblatt

Uhr mit schwarzem Ziffernblatt

Meine erste Idee war es, den Gebrauch so zu verändern, dass ein Ablesen der Zeit durch ein komplett schwarzes Ziffernblatt der Uhr ohne jegliche Zeiger oder Zahlen unmöglich gemacht wird, um damit zu erreichen, dass der Mensch nicht unter Zeitdruck steht sondern sich frei von fester Planung mit dem beschäftigen kann, was er selbst für richtig hält.

Ich entschloss mich jedoch gegen diese Art der Veränderung und baute eine Uhr, deren vollständiges Ziffernblatt in einem 45 Grad winkel zum Körper hin gerichtet ist, und dadurch die Benutzung insofern erschwert, als dass man nicht nur das Handgelenk drehen muss, um die Zeit abzulesen, sondern den Arm gen Boden richten muss.

“Szenario”:

Wir hatten in diesem Arbeitsschritt den Auftrag, ein passendes Reisegepäck wie einen Koffer oder Ähnliches zu einer bestimmten Person zu entwerfen, das ihr in unterschiedlichen Situationen also Szenarien nützlich ist.

Die Gruppe, in der ich mitarbeitete, hatte eine Frau zur Zielgruppe, die in Afrika lebt.

Zielgruppe und Szenarien

Zielgruppe und Szenarien

Angaben zur Person:

Name: Nama U

Alter: Mitte 30

Gewohnheiten:-religiöse Tätigkeiten (aktives Mitglied der Kirche ihrer Glaubensrichtung); kümmert sich um die Kinder ihrer Familie (ist Hausfrau)

Familiäre Verhältnisse: -ist verheiratet; hat Kinder und gepflegte Verhältnisse zum Rest ihrer Familie

Vorlieben: -afrikanische Musik und Tänze; zur Kirche ihrer Glaubensrichtung gehen

Nun zum Produkt, das wir für sie entworfen haben:

Produkt: Gepäckstück

Produkt: Gepäckstück

Es ist eine korbähnliche Tragetasche, die oben eine verschließbare Öffnung besitzt, um den Inhalt vor Feuchtigkeit oder anderen Umwelteinflüssen zu schützen. Zu diesem Zwecke dient auch das Material der Tasche, welches Rattan nachempfunden ist und so dicht verflochten wurde, dass es sehr stabil, wasserundurchlässig und doch sehr flexibel ist. Es ist aus zu 100% biologisch abbaubarem Material hergestellt, ist daher nachhaltig und besonders umweltschonend und ist zusätzlich sehr leicht, da das Material eine geringe chemische Dichte hat.

In wie fern es ihren Alltag erleichtert wird an folgenden Szenarien deutlich, über die sich die Gruppe, in der ich mitarbeitete, Gedanken gemacht hat:

Grundsätzlich trägt sie die Tragetasche mit dem Griff über die Schulter immer mit sich und hat sie bei jeder Gelegenheit dabei.

1. Im Hotel:

Beim Einchecken in das Hotel, gibt sie ihre Tasche, in der sich ein Teil des gepäcks befindet, nicht dem Pagen, sondern trägt sie selbst, da ihr die Tasche aufgrund des geringen Gewichts keine Probleme bereitet.

Wenn sie aus dem Hotel geht, nimmt sie ihre tasche immer mit, weil sie wie bereits erwähnt für jede Gelegenheit passend ist.

2. Zuhause und bei alltäglichen Erledigungen:

Auch Zuhause ist die Tasche vielseitig einsetzbar, so kann sie geöffnet als behältnis für Obst oder ähnliche Dinge gebraucht werden. Zum Einkaufen und für sonstige Erledigungen, bei der sie Dinge transportieren muss, kommt ihr die tasche immer gelegen aufgrund der Leichtigkeit und des daraus resultierenden Tragekomforts.

3. Am Bahnhof:

Die Tragetasche dient hier als komfortable Handgepäcksalternative durch die große Widerstandskraft, die durch die Flexibilität des Materials entsteht und die verschließbare Öffnung der Tasche kann sie auch zerbrechliche Stücke sicher transportieren ohne Gefahr zu laufen, ihr wichtige Dinge zu beschädigen, wenn sie sich durch das Gedränge am Bahnhof zwängt.

“Tischtennisschlägerproduktion”:

Ich empfand die Idee der Herstellung komplett eigener Tischtennisschläger als interessant und war gespannt, wie diese Ideen umgesetzt werden würden.

Ich arbeitete zusammen mit “MoMo” an dem Konzept austauschbarer Griffe für die Tischtennisschläger. Als wir und einig waren dieses Prinzip zu verwenden, mussten wir jedoch zunächst über die Umsetzung dieser Idee Gedanken machen. Darüber unterhielten wir uns mit den drei Designern, die uns bei der Entscheidung halfen und die Lösung vorschlugen, die wir dann schlussendlich verwendeten. Wir hatten uns überlegt, in die Fläche, mit der man schlägt, eine spitz zulaufende Öffnung zu fräsen. In dieser Öffnung befand sich eine Schraubmutter in die eine Schraube, die sich in den unterschiedlichen Griffen befindet gedreht wird. Dies sorgt zum einen für die Möglichkeit, die Griffe austauschen zu können und zum anderen ist es eine stabile Konstruktion und generell die stabilste Lösung des Problems.

Hier die technische Zeichnung auf Millimeterpapier:

Technische Zeichnung

“Neues Projekt”: Software zu dreidimensionalen Darstellungen verschiedener Tiermodelle

Ausgangslage: Viele teure Modelle, die für das Stoffgebiet Biologie verwendet wurden, stehen heutzutage unbenutzt herum. Diese Modelle finden auch im Unterricht kaum noch Benutzung, was ich schade finde, da gerade im Biologieunterricht der Aspekt der Anschaulichkeit sehr wichtig ist. Dem würde ich mit meinem Programm entgegenwirken, das über eine Reihe unterschiedlichster dreidimensionaler Tiermodelle verfügt, um jedem Zweck gerecht zu werden.

Mein Entwurf ist ein Programm bzw dessen Interface, welches zahlreiche Tiermodelle gespeichert hat, und diese mit verschiedenen Darstellungsweisen und Tools anschaulich macht. Das Programm würde auf einem Tablet laufen, das dem von MoMo entsprechen würde oder zumindest ähnlich dem modernen iPad aufgebaut wäre. Über Dropdownmenüs könnte man auf die Modelle zugreifen und die verschiedenen Darstellungsweisen und Tools auswählen.

Beleuchtug des Produktes unter verschiedenen Gesichtspunkten:

Ökologisch?

Das Herstellungsverfahren beinhaltet biologisch unabbaubare und schädliche Substanzen und Materiale wie Plastik für das Gehäuse des Boards sowie Silizium für Platinen und Chips innerhalb des Boards.

Ökonomisch?

Das Programm selbst sollte nicht viel kosten, jedoch könnten die Kosten, die für die Boards anfallen hoch sein. Dies ließe sich jedoch eventuell durch bestimmte Schülerversionen des Boards beheben, dass für Schüler bezahlbar ist. Außerdem ist der Preis eines solchen Boards inklusive der Software wbilliger, als Tiermodelle etc zu kaufen. Zudem wird weitaus weniger Platz zum Verstauen benötigt.

Die Produktionstage

Während der Produktionstage am 22. und 23. 12. 2011 arbeitete ich an der Animation, mithilfe welcher ich die Funktionsweise meines Programmes erklären möchte. Dabei half Momo und mir der Tutor Willy, der selbst Spiele- und Lernmitteldesigner war. Er unterstützte uns bei der Arbeit im Computerlabor durch viele neue Ideen und Verbesserungsvorschläge.

Insgesamt war es eine sehr interessante und positive Erfahrung, die ich gerne wiederholen würde.

Plakatbeschriftung:

Titel: BioVision3D

Untertitel: Biologie zum Greifen nahe…

Problemstellung:

Der heutige Biologieunterricht ist unanschaulich, da wenig mit echten Tieren oder Modellen gearbeitet wird. Mit einer Software, in der man solche dreidimensionalen MOdelle als Dateien abrufen kann, kann das Problem platzsparend und kostengünstig gelöst werden.

Lösungsvorschlag:

Mithilfe einer Software, wie ich sie präsentieren, könnte das Problem gelöst werden. Es ist eine App für das gleiche Tablet, das auch MoMo verwendet, das “U-Board”.

Perspektivbrille:

Schüler: Das Produkt erreicht den gleichen Effekt, wie ein echtes Modell eines Tieres. Es ist zwar nicht ganz “zum Anfassen”, aber dafür “zum Greifen nahe”.

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