1. Was nervt?!
Mich nervt an einer Klopapierrolle, wenn sie leer ist.
Am schlimmsten ist es, wenn keine neue in der Nähe ist bzw. man keine neue Ersatzklopapierrolle hat, was unter anderem im Urlaub in den Hotels passsieren kann.
Was mich an meinem Wecker nervt, ist, wenn ich durch ihn nicht wach werde oder ihn aufgrund großer Müdigkeit einfach überhöre oder wenn er klingelt und es meiner Meinung nach zu früh ist um aufzustehen, obwohl ich muss und das Klingeln des Weckers dann nervt!
2. Design – Sprache
Als Gegenstand dessen Bewegung ich bearbeiten bzw. verbessern sollte, bekam ich den iPod von “Mr.T”. Da ich fand, dass die Bewegungen, um Musik abzuspielen, nicht wirklich verbessert werden konnten, wollte ich diese Bewegung verschlechtern, indem ich den iPod winzig klein designte, sodass man Hilfsmittel, wie eine Lupe, Pinzette und einen kleinen Stift benötigt um den ipod zu bedienen. Damit wollte ich zeigen, dass man Technologie nicht unbegrenzt klein gestalten kann, da man irgendwann an seine Grenzen stößt, sodass der Sinn des eigentlichen Produkts verloren geht.
Hier sieht man den iPod (in der Mitte) mit einer Lupe (unten), einer Pinzette (links-oben) und einem Stift (rechts-oben).
Hier sieht man den iPod bei der Bedienung. Es ist sehr aufwendig, wie man sieht und man benötigt eine helfende Hand.
Der erste Entwurf zur Verbesserung:
links – das vorgegebene Objekt ; rechts – die verbesserte Version
-> da es eine ähnliche Verbesserung schon gibt, musste ich umdenken und kam auf folgende Idee:
… den iPod winzig klein zu gestalten (Erklärung siehe oben)
In meiner Skizze ist der iPod zwar noch kleiner als dann bei dem ersten Model
(siehe Bild3)
3. Scenario
Die Gruppe, in der ich mich befand, hat das Bild einer älteren Dame bekommen (später auf dem Bild zu sehen) und sollten zu dieser Person einen passenden Koffer designen.

Zu unserer Person:
Ingeborg Krause (geb. Fritz)
78 Jahre alt
Hobby’s sind Stricken, Rätseln, “Das Frühlingsfest der Volksmusik”, Kaffeefahrten, Enkelkinder behüten
Vorlieben sind außerdem auch aus dem Fenster gucken und mit dem Mann im Park Spazieren zu gehen
Zu ihrer Familie:
Sie ist seit 50 Jahren glücklich mit ihrem Mann verheiratet, hat zwei Kinder und vier Enkelkinder
Sie lebt in Betreutes Wohnen
Charakter: Sie ist nett, zuvorkommend wie eine typische Großmutter
Nun zum eigentlich Produkt (im Bezug zu dem Bild)
Dieser Koffer besitzt viele Vorteile für ältere Menschen, aber auch für jüngere Personen.
Er bestitzt ein Absaugventil, mit dem man, mithilfe eines Staubsaugers, die Luft aus dem Koffer saugen kann, sodass dieser an Volumen und Gewicht verliert und er einfacher zum tragen ist. Zudem besitzt dieser Koffer einen ergonomisch geformten Griff, der extra groß ist für die Personen, die Reuma haben. Er ist auch noch rutschfest, je nach Wunsch aus Gummi oder Schaumstoff. Desweiteren besitzt der Koffer mehrfach eine Art Magnet, der dafür sorgt, dass der Koffer leichter zu transportieren ist. Diese “Magnete” sorgen dafür, dass der Koffer vom Boden abgestoßen wird, man kann auch die Stärke und somit die Höhe der Abstoßung einstellen, damit man diese Personen gerecht einstellen kann um Stufen zu überwinden. Diese “Magnete” befinden sich auf der Unterseite und der Seite des “Ziehgriffs”, um so die Stabilität zu gewährleisten.
Auch eine, eher für die ältere Generation praktisches Gadgaet ist der integrierte Stuhl, der sich an der Rückwand des Koffers befindet, um eine Sitzgelegenheit zu haben, wenn Beispielsweise eine kleine Pause benötigt wird.
Zu der Sicherheit im Dunkeln und auf der Straße besitzt dieser Koffer an den zwei Ecken oben und unten kleine LED-Leuchten, die durch Solarzellen betrieben und tagsüber aufgeladen werden. Außerdem besitzt er “Katzenaugen”, die das Licht eines heranfahrenden Autos reflektieren. Diese befinden sich so gut wie überall.
Dieser Koffer besteht aus Keffler, einem festen aber leichten Material.
Zu diesem Koffer gehört ein Armband. Dieses Armband besitzt mehere Knöpfe. Diese Knöpfe haben unterschiedliche funktionen. Ein Knopf dient dafür, um den Stuhl aufzuklappen. Ein anderer, um die LED’s ein und aus zu schalten. Einen Knopf, für den Flugmodus, damit der Koffer mehr als 100 Meter entfernt werden kann, denn in dem Koffer und dem Armband befinden sich Peilsender. Wird der Koffer gestohlen und dieser Knopf wurde nicht betätigt, bewegt sich der Koffer nach 100 Metern nicht mehr. in diesem Zusammenhang gibt es auch ein rotes Lämpchen, das anzeigt in welchem Modus sich der Koffer befindet. Einen SOS – Knopf gibt es auch, der dafür sorgt, dass bei einem Notfall der Notruf benachrichtigt wird und durch Ortung die Person gefunden wird um so schnell eingreifen zu können.
Des weiteren gibt es zwei Knöpfe mit denen man die Höhe des Koffers beliebig einstellen kann oder um Treppen zu überwinden.
Nun zu den Szenarien selbst:
1. Der Zug kommt zu spät, sie muss warten, kann sich jedoch auf ihren Kofferstuhl setzen.
2. Der Zug kommt. Die Oma steigt in den Zug. Das Armband sorgt dafür, dass der Einstieg in den Zug mithilfe der Abstoßund erleichtert wird.
3. Ein Dieb will ihr den Koffer stehlen. Er rennt davon. Nach 100 m jedoch bewegt der Koffer sich nicht mehr. Der Koffer hat das Signal zum Armband verloren und somit wurde das Sicherheitssystem/-modus aktiviert.
4.Tischtennisschläger
Generell die Idee sich seinen eigenen Tischtennisschläger zu designen, finde ich wirklich gut. Ich hätte mir noch etwas mehr Zeit gewünscht, aber das war leider nicht möglich, haben aber, denke ich, alle sehr gute Resultate erziehlt.
Anfangs habe ich mir einige Skizzen gemacht, bei denen ich die Idee hatte zwei Schläger an einen Griffen zu verbinden. Dann habe ich mir aber gedacht, dass ich doch lieber bei dem klassischem Schläger bleibe und lieber etwas an den Belägen verändern würde, da ich diese zu langweilig und eintönig fand.
Also versuchte ich herauszufinden, wie man ein Symbol oder Bild auf den Schläger zu bekommen, ohne die Spielfähigkeit so stark zu beinflussen, dass der Sinn des Schlägers verloren geht. Deshalb nahm ich ein sehr dünnes Material. Als Beläge verwendete ich Mauspets und die farbige Seite eines Schnellhefters, aus dem das Symbol geschnitten wurde. Sehr gut fand ich dabei, dass wir die Unterstützung bekamen das Holz und die Beläge mit einem Läser zurecht zu schneiden.
Was mir auch gefallen hat war, dass mir die Idee mit dem Doppelschläger ebenfalls ermöglicht wurde.
(Bilder folgen wenn die Schläger komplett fertig gestellt sind)

* Technische Zeichnung meines Tischtennisschlägers auf Milimeterpapier mit den Angaben der Größen

*Technische Zeichnung für den Griff und der Beläge
5. Projekt – Lehrmittel
5.1. Ausgangslage/Problemsituation
Meiner Meinung nach ist es schwer, vorallem in den naturwissenschaftlichen Fächern, bestimmte Vorgänge zu veranschaulichen. Oft in dem Fach Physik, denn dort arbeitet man häufig mit kleinen “Spielzeugmodellen” und/oder es arbeitet nur eine Person, der Lehrer, mit diesem Modell, wodurch der Sinn des eigentlich veranschaulichten Versuchs nicht deutlich wird.
Ein weiteres Problem ist das diese “Spielzeugmodelle” keine große Belastung standhalten und schnell kaputt gehen.
Mein Hauptanliegen, also mein Hauptprojekt befasst sich mit einem Versuch aus dem Fachbereich Physik zum Thema Mechanik; der Flaschenzug!
Als ich in der schule dieses thema hatte fand ich es immer schwer auch wirklich zu verstehen das durch einen Flaschenzug weniger Kraft aufgewand werden muss, als würde man etwas so anheben/hochziehen, da man, wie schon gesagt, mit kleinen Modellen arbeitet. Zwar kann man in diesem Bereich die Funktionsweise noch gut nachvollziehen, durch die Messungen mittels des Federkraftmessers, jedoch bleibt der Bezug zu der Realität aus.
Aus diesem Grund würde ich mich für eine realgetreues arbeiten mit Flaschenzügen einsetzten; und aus diesem Grund ist dies auch mein Thema zum Projekt Lehrmittel.
Mit einem realgetreuem Flaschenzug könnte man größere Gewichte anheben/hochziehen und selbst die Schüler könnten mit dem Flaschenzug arbeiten.
5.2. Entwürfe und Prozess des Designs
Angefangen hat alles mit den kleinen Profilkärtchen die wir erstellt hatten um unsere Ideen zu sammel.


Die Grundidee habe ich dann noch etwas ausarbeitet:
- wie eventuell die Rollen des Flaschenzugs aussehen können und weitere Funktionen
*einzelne Rolle mit Haken und doppelte Rolle mit Haken + Haken in einem Balken
Während der Ausarbeitung der Aufgaben die wir erhalten hatten, habe ich meine Pläne und Vorschläge/Ideen Verbessert.

* Verschieden Rollen: doppelte Rollen mit und ohne Haken; einzelne Rollen mit und ohne Haken in Frontal- und Profilsicht + Seil + Haken für den balken + Materialien
*Beispielbild eines möglichen Szenarios im Unterricht wenn ein Schüler mit dem Flaschenzug arbeitet
* Nach einem Gespräch mit Wolf über die einfachere Umsetztung des herstellen der Rollen kam ich/wir zu dem ergebnis ein Nadellager zu verwenden
Ein Nadellager ist etwas ähnliches wie ein Kugellager, nur das es anstatt von kugeln kleine Zylinder gibt.
Des weiteren werden die Haken und Verbindungen zwischen den Rollen werden durch Seile ersetzt die eine Schlaufe bilden.
* eine detailiertere Ansicht der Funktionsweise des Nadellagers
von links nach rechts: Achse, Nadellager, Abschlusskante mit Führung des Seils, Seil
5.3. Modell/ Mog-up
*zwei der vier Hauptteile meines Modells
rechts: Achse mit halber Erhöhung
links: Außenring mit voller Erhöhung
*die anderen beiden Teile
links: zweiter teil der Achse – genauso aufgebaut
rechts: zweiter Teil des Außenrings ohne Erhöhung
*Zylinder -> Nadellager
Diese Nadellager wurden von einem Holzstab abgesägt und anschließend abgeschliffen.
Hier habe ich den ersten Teil der Achse in den ersten Außenring gelegt, um den nächsten Schritt vorzubereiten.
Nun habe ich begonnen die abgesägten Nadellager in den Zwischenraum der Erhöhungen gelegt, und so sieht es aus wenn die Nadellager vollständig in dem Zwischenraum liegen:
Im folgenden Schritt habe ich den zweiten Teil der Achse auf das bisjetztige Modell geklebt:
Als letzten Schritt habe ich den zweiten Teil der Außenseite ebenfalls auf das Modell geklebt:
Auf dem zweiten Bild kann man nun auch die ‘Führung’ für das Seil erkennen.
Durch das Nadellager können die beiden sepperaten Teile nicht auseinander fallen, aber bewegen (drehen).
Bei der richtigen Ausarbeitung aus Holz wird alles viel genauer, da alles mithilfe eines Lasers ausgeschnitten wird.
in diesem Fall werden die Teile der Rolle entweder zusammnegeklebt (mit hohem Druck) oder anneinander geschraubt.
Des weiteren kommt an die Achse auf jeder Seite eine weitere Schicht (Holz), um Reibung zu vermeiden, die entstehen kann durch die Verbindungen mit einem Seil und der Drehbewegung.
5.4 Perspektivische Diskusion
1. Perspektive: Schüler
Ich finde solch ein Experiment sehr gut. vorallem zu Beginn des Themas, da man ein Gefühl dafür bekommt, womit man sich eigentlich die nächsten Unterrichtsstunden beschäftigt. Sehr gut ist auch, dass wir Schüler dann selbst mit den Rollen experimentieren können und den besten Flaschenzug ermitteln können und jeder darf mal ausprobieren.
2. Perspektive: Lehrer
Meiner Meinung nach ist es schon sinnvoll solch ein Modell zu haben. Ich sehe es nur kritisch im Bezug auf die Zeit. Damit jeder mal mit den Rollen experimentieren darf und am Flaschenzug ziehen darf, habe ich zwei Stunden meines Unterrichts verloren. Ich wüsstenicht ob ich dies in kauf nehmen könnte.
3. Perspektive: Ökobrille -> Nachhaltigkeit
Da die Rollen nur aus holz bestehen werden bin ich mit diesem Modell im einklang, denn auch auch die jüngeren Schüler sollen auch früh erfahren was Nachhaltigkeit ist und was es bedeutet. In diesem Falle müsste natürlich auch das Seil biologisch abbaubar sein.
Bei dem Metall das eventuell für die Verbindung der Holzteile verwendet wird stellt sich mir die Frage: Muss das sein?!
5.5 Produktionstage
An den Tagen vom 21. Dezember 2011 und 22. Dezember 2011 bekamen wir Nachwugsdesigner die Möglichkeit unsere Entwürfe zum Thema Lehrmittel oder “böses Design” in fertige, endgültige Prototypen zu wandeln.
Ich hatte als Tutor Wolf und den Laserexperten Björn.
Ich persönlich fand es sehr gut, dass wir die Möglichkeit bekommen haben in den Werkstätten zu arbeiten. Vor allem weil man viel mehr Platzt und Möglichkeiten hat seine Ideen umzusetzen.
Ich hätte nichts dagegen gehabt einen Tag länger dort zu sein/Arbeiten, da man dann auch nicht diesen Zeitdruck gehabt hätte, denn trotz der längeren Zeit die wir hatten kam es einem dennoch recht wenig/kurz vor.
Bei mir lief die Produktion eigentlich relativ gut. Auch wenn ich den ersten Tag nur da war, um dem Laser zuzusehen, wie er die einzelnen Teile ausschnitt, habe ich am zweiten Tag recht viel geschaft.
Mit meinen Tutoren war ich sehr zufrieden, denn sie haben mich bei meinen Vorhaben unterstützt und mir geholfen mein Produkt so gut wie möglich umzusetzen, mithilfe von Tips etc.
















Echt Miese Bilanz!!!!
aber paSSSieren immer noch mit drei “S”