Erste Aufgabe
Was nervt mich ?
Mich nervt es sehr, wenn ich ein Computerspiel spiele und mein Computer mittendrin abstürtzt. Denn dann gehen alle nicht gespeicherten “Fortschritte” verloren und ich muss noch einmal neu vom letzten Speicherpunkt aus anfangen.
Zweite Aufgabe
Heute brachten wir Dinge mit in den Unterricht, die wir im Alltag häufig benutzen und tauschten diese untereinander aus. Unsere Aufgabe war es, die Bewegung, die man mit diesem Gegenstand normalerweise macht, zu verändern. Ich bekam einen Kugelschreiber…
Um die typische Bewegung, die man mit einem Kugelschreiber macht, und zwar die, oben drauf zu drücken, damit die Mine herauskommt und dann, mit der rechten bzw. linken Hand die typische Schreibbewegung auszuführen, zu verändern, habe ich das Design des Kugelschreibers verändert.
Zunächst habe ich ihn (in Gedanken) vergrößert, wodurch man nun beide Hände benutzen muss, um mit ihm zu schreiben. Desweiteren habe ich die Klemme des Kugelschreibers so umfunktioniert, dass, wenn man daran zieht, die Mine herrauskommt, also, dass eine Art “Hebelbewegung” stattfindet.
(Entwürfe aus Pappe ohne jeglichen Kleber )
Dritte Aufgabe
Unser nächstes Thema war “Zielgruppen”. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und bekamen ein Foto von einer Person, welche eine bestimmte Zielgruppe repräsentiert. Zunächst sollten wir die Person charakterisieren (die Charakterisierung war erfunden), um nacher besser auf ihre Vorlieben eingehen zu können. Nun war es unsere Aufgabe für diese Person bzw. für diese Zielgruppe eine Tasche/ Koffer/ Rucksack zu entwerfen. Das Produkt sollte zu unserer Person/ Zielgruppe passen, wir sollten wie gesagt, auf ihre Vorlieben eingehen. Dazu erstellten wir Plakate auf denen wir das Produkt präsentieren und auch einige Szenarien, in denen das Produkt von der Person benutzt wird, vorstellen.
Für unsere Zielperson “Nama U.” (eine schwarze Frau mittleren Alters) entwarfen wir einen sehr robusten und vielseitigen Korb aus Rattan…
Die Plakate meiner Gruppe:
Erstes Projekt
Nun war es Zeit für unser erstes richtiges Projekt. Die Aufgabe war es einen eigenen Tischtennisschläger zu designen und auch herzustellen. In meiner Gruppe haben wir uns einen ungewöhnlichen Schläger ausgedacht, einen Schläger ohne Griff, dafür aber zum “anziehen” wie einen Handschuh. Da wir bei der Namensgebung Probleme hatten, nannten wir ihn auf Vorschlag von Miriam >G Love< .
Zuerst fertigten wir eine genaue! Skizze von all den Bestandteilen des Schlägers an, die ausgelasert oder ausgefräst werden sollten, damit die Designer sie anfertigen konnten. Der Rest blieb uns überlassen. Unser Schläger war in der Herstellung etwas knifflig. Wir arbeiteten mit Holzleim und Hammer & Nägeln. Da wir keinen Griff hatten, war es schwierig die beiden Seiten des Schlägers zusammenzufügen, vor allem, weil dazwischen noch eine Hand passen musste.
Nach den gescheiterten Versuchen, den Handschuh auf die Holzplatte zu kleben, nagelten wir ihn schließlich fest.
Die kleinen Holz-Rechtecke zwischen den Fingern (siehe Bild) galten nicht nur zur Trennung der einzelnen Finger, sondern waren auch die Grundlage für den Schwamm, den wir zwischen die Holzplatten klebten, um etwas Freiraum für die Hand zu schaffen. Beim Schwamm lag meiner Meinung nach das größte Problem. Da er sich nicht festnageln ließ, waren wir gezwungen ihn mit Holzleim festzukleben. Wundersamer Weise hielt dieses Konstrukt sogar!
Wir wollten einen möglichst vielseitigen Schläger erschaffen, deshalb gestalteten wir die beiden Seiten verschieden…
Die eine Seite beklebten wir mit Schmirgelpapier (um einen guten Grip für den Ball zu schaffen) :
Die andere Seite beklebten wir mit Fließ und einem gummiähnlichen Material (ähnelt dem klassischen “Bezug”) :
Unser Schläger ist vermutlich nicht der “hübscheste” geworden, dafür aber sehr handlich, zum Spielen gut geeignet und einfach nur eine witzige Alternative zu den klassischen Tischtennisschlägern.
Zweites Projekt
Die Klasse wurde in zwei Themen-Gruppen eingeteilt: “Lehrmittel” und “Böses Design”. Ich kam in die Gruppe “Böses Design”, in der es darum geht, ein Produkt zu designen, welches eine Aussage zu einem bestimmten Thema, in Form einer Kritik, besitzt.
Ich wählte das Thema “Tierschutz” und spezialisierte mich auf den übermäßigen Fleischkonsum der Menschen. Der übermäßige Fleischkonsum wird meist nicht als Problem angesehen, von ihm gehen jedoch weitreichende Folgen aus, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wirtschaft einiger Länder betreffen. Deshalb hoffe ich mit meinem Produkt nicht nur Tierschützer anzusprechen… ich möchte, dass alle Menschen über ihren Fleischkonsum nachdenken und ihn (hoffentlich) verringern.
Mein Design
Um den Fleischkonsumenten direkt anzusprechen, hatte ich die Idee eine schon vorhandene Fleischverpackung neu zu designen und in der Kühltruhe im Supermarkt zu platzieren. Es wird also eher eine Aktion, als ein Produkt für den Verkauf.
Um den Kunden vom Kauf des Fleisches abzubringen habe ich die Verpackung so designt, dass sie möglichst abschreckend wirkt. Meine Idee war es, das Fell (Kunstfell) des jeweiligen Tieres um die Verpackung zu kleben und mit Klettverschluss festzumachen. Das Fell soll dazu beitragen, an das Tier im lebendem Zustand zu denken und vom Kauf “abraten”. Der Klettverschluss, welcher beim Aufmachen ein unschönes Geräusch von sich gibt, soll den Effekt des Ekels noch verstärken.
Skizzen:
Wie schon in der unteren Skizze zu sehen ist, gibt es für die verschiedenen Fleischsorten jeweils ein anderes Design. Für Rindfleisch benutze ich künstliches Kuhfell.
Lammfleisch könnte man mit künstlicher Schafswolle umkleben.
Die Aktion
Ich habe vor einige meiner neu designten Fleischverpackungen im Supermarkt in die Kühltruhe zu legen und die Reaktion der Kunden zu beobachten. Anschließend führe ich ein kurzes Interview mit ihnen, um ihre Meinung über das Projekt zu erfahren. Ich hoffe sehr, dass mein Design den vorgesehenen Effekt erreichen wird.
Diskussion auf verschiedenen Perspektiven
→ Fakten-Perspektive: “Die Herstellung ist recht einfach und auch nicht gerade kostspielig. Vermutlich würden die Angestellten im Supermarkt aber die Verpackungen herausnehmen oder sogar mit einer Klage drohen, da kein Verkäufer eine solche Aktion gestatten würde.”
→ Öko-Perspektive: “Das Kunstfell ist aus Kunststoff (Plastik) und daher wiederverwendbar und somit umweltfreundlich. Wenn nun das Fleisch wirklich nicht gekauft wird, wird es weggeworfen werden. Das ist wiederum schädlich für die Umwelt, denn vergammelte Lebensmittel (besonders Fleisch, weil es im Gärungsprozess Giftstoffe bildet) müssen verbrannt werden und dadurch steigen Schadstoffe in die Luft.”
Produktion des Prototyps
In der Kunsthochschule Berlin Weißensee fertigten wir einen Prototypen unseres “Produkts” an. Ich arbeitete an der Nähmaschine, was mir nicht allzu leicht viel, deshalb nähte ich die restlichen Prototypen ohne Nähmaschine.
“undesignte” Verpackung
Verpackung von unten
Verpackung von oben
“designte” Verpackung























Super!