Die Agenda 21 fordert eine Neuausrichtung der Bildung auf eine nachhaltige Entwicklung.
Da nachhaltige Entwicklung diverse Themenfelder gleichermaßen umschließt, zielt sie nicht auf eine fachspezifische Ausrichtung ab. Sämtliche umwelt- und entwicklungsorientierte Fragestellungen haben Relevanz, genau wie sozioökonomische Konflikte. Daher ist eine Bildung für nachhaltige Entwicklung weder an Methoden, noch an bestimmte Inhalte gebunden.
Vielmehr ist die Agenda 21 eine Aufforderung, Lernkonzepte für die Möglichkeit des Handelns im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln. BNE zielt darauf ab, einzelne Akteure dazu anzuregen Handlungsstrategien zu erproben und Gestaltungskompetenzen zu erwerben, um akuten Konflikten kreativ und aktiv entgegen zu treten. In diesem Zusammenhang spielen ebenso rationale, emotionale wie auch handlungsbezogene Komponenten und der Erwerb von Urteilsfähigkeit eine entscheidende Rolle.
Unser Projekt ist vom Konzept BNE geprägt. Die Schüler sollen kreativ und aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen. Unser Ziel ist es, Unterricht mit Praxis zu verschränken. Durch die Heranführung der Schüler an Rapid Manufacturing Technologien und deren Nutzung für nachhaltige Produktion sollen unsere Gewohnheiten und Lebensformen reflektiert und durch die eigene Produktion und Kreation aktiv interveniert werden.
Nachhaltigkeit kann man nicht lernen. Nachhaltigkeit ist eine Haltung, die sich jeder für sich selbst zulegen und stets neu überprüfen muss.